Das Nach-Wende-Berlin. Eine Rezension. Die Johannisnacht ist die kürzeste Nacht des Jahres. Es ist die Nacht der Sommersonnenwende. Um diese Nacht vom 23. auf den 24 Juni ranken sich viele Bräuche, Mythen und Geschichten. In der Nacht der Irrungen und Wirrungen spielt nicht zuletzt William Shakespeares Sommernachtstraum. Nun, Uwe Timm lässt seinen eigenen Mittsommernachtstraum entstehen – allerdings nicht in einem verwunschenen Zauberwald, der von Feen, Elfen, Puck, Oberon oder Titania bevölkert ist, sondern vielmehr im Großstadtdschungel der Stadt Berlin im Jahre [...]
Read MoreDer zweiteilige Fernsehfilm “Irrlicht und Feuer”. Analyse der westdeutschen medialen Aufbereitung eines ostdeutschen Films. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung einer Romanvorlage in einen Film. Dass hierbei Änderungen vorgenommen werden, die durch den Medienwechsel bedingt sind oder die der Dramaturgie dienen, ist nahezu unvermeidlich und ebenso verständlich. Wenn bei dieser Umsetzung aber Politik eine Rolle spielt, so wird das Selbstverständliche plötzlich problematisiert; im Ost-West-Diskurs werden Propagandavorwürfe laut. Gesendet wird der ostdeutsche Fernsehfilm schlussendlich in Westdeutschland nur mit einer begleitenden [...]
Read MoreExpliziert am Beispiel von Wallraffs Rollenreportagen “Der Aufmacher” und “Ganz unten” Anhand der Gegenüberstellung von Täter- und Opferrolle. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Methode der Rollenreportage als Aspekt des investigativen Journalismus und auf die damit verbundenen presse-ethischen Implikationen. Ziel ist es, Aspekte des investigativen Journalismus im Hinblick auf die Möglichkeiten und Probleme von Rollenreportagen aufzuzeigen und sie vor dem Hintergrund des Pressekodexes zu erörtern. Im Mittelpunkt werden exemplarisch zwei Reportagen Günter Wallraffs bezüglich der dort angelegten Rollen diskutiert. Wallraff [...]
Read MoreZiel dieses kurzen Beitrags ist die Beleuchtung unterschiedlicher struktureller und erzähltechnischer Aspekte der „Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiß. Der Fokus liegt dabei auf der Struktur des Textes, auf den Besonderheiten des Textes bzgl. Textgestaltung, Grammatik und Orthographie und auf Hinweisen zu Gattung, Erzählperspektive, Ort, Zeit und Erzähltechniken. Strukturelles und Erzähltechniken der Ästhetik des Widerstands (eigene Darstellung) 1. Struktur Die Ästhetik des Widerstands von Peter Weiß ist eine über tausendseitige Trilogie. Die drei Bände bestehen jeweils aus zwei Teilen, [...]
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