Orientalismus und Medien: Buchprojekt Parallelgesellschaft und Diskurs

Für das im Klartext-Verlag erschienene Fachbuch rund um den Themenkomplex Migration & Medien haben Thomas Neubner, Ivo Tateo und ich auf Einladung hin einen wissenschaftlichen Artikel geschrieben, der sich mit der imaginativen Geografie und ihrer Relevanz für Feindbildkonstruktionen in westlichen Mediengesellschaften, differenziert am Beispiel politischer Karikaturen, auseinander setzt. Erstmals haben dabei wir versucht, die Orientalismus-Theorie von Edward Said grafisch in ein Schema zu überführen, welches sich wie eine Schablone auf politische Karikaturen, die den Orient-Diskurs reflektieren, auflegen lässt. Das Ergebnis ist ein recht dichter wissenschaftlicher Beitrag, der die Hauptthesen Saids zusammenfasst, diese am Bildmaterial exemplifiziert und in seiner Kombination mit klassischer Diskurstheorie nach Foucault wohl bis dato einmalig ist.

Erhältlich ist das Buch in jeder guten Buchhandlung oder online unter anderem über Buch.de

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Bild mit freundlicher Genehmigung von Klartext

Beteiligte Akteure:

> Universität Duisburg-Essen
> Institut für Kommunikationswissenschaft

Art des Projekts:

> Fachbuch-Beitrag | 2009
> Schwerpunkt: Medienanalyse | Diskurs

Position:

> Autorin